Darf ich unseren neuen Kollegen vorstellen?

Sleepy beagle dog in funny glasses near laptop

Stephanie Schwarz bloggt am:

Stephanie Schwarz

So oder so ähnlich könnte es zukünftig häufiger in Büros hierzulande passieren, nur dass diesmal nicht ein menschlicher Kollege sondern ein Hund präsentiert wird. Ein Hund? Ja, richtig verstanden, denn inzwischen sind viele Büros auf den Hund gekommen. Und die Begründung liegt auf der Hand, inzwischen weiß man, dass sich dies durchaus positiv auf den Unternehmenserfolg auswirkt!

Beispiel Google in den Vereinigten Staaten. Dort wurde der Hund inzwischen zum integralen Bestandteil deren Firmenkultur erklärt. Auch bei Amazon gibt es derartige Initiativen, dort bringen aktuell bereits mehr als 1.500 Arbeitnehmer ihre Vierbeiner mit zur Arbeit. Doch auch bei uns in Deutschland nimmt dieser Trend immer mehr an Fahrt auf. Am jährlich stattfindenden Aktionstag „Kollege Hund“ nehmen bundesweit bereits mehr als 1.000 Unternehmen teil – vom Kleinstbetrieb bis zur großen Versicherung.

Es sieht also ganz so aus, als sei auch die deutsche Arbeitswelt auf den Hund gekommen, spätestens seit diverse Studien belegt haben, dass sich ein Hund im Büro positiv auf die Ergebnisse des Unternehmens auswirkt. Und inzwischen gibt es in Deutschland sogar den „Bundesverband Büro Hund“, der besonders die gesundheitlichen Aspekte eines Bürohundes für die Mitarbeiter hervorhebt.

Aber….einen Anspruch darauf, den Vierbeiner mit zur Arbeit zu nehmen, gibt es freilich nicht. Und selbstverständlich ist es wichtig, bereits im Vorfeld (die Zustimmung des Chefs vorausgesetzt) mit den Kollegen über die Anwesenheit eines Hundes im Büro zu sprechen und auf Ängste aber auch Allergien Rücksicht zu nehmen.

Dabei gibt es gute Gründe, Kollege Hund in den Büroalltag zu integrieren.

  1. Ein Hund ist gut gegen Stress

Wissenschaftler fanden heraus, dass der Stresslevel bei der Arbeit deutlich sinkt, wenn ein Hund im Büro ist. Und damit das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Eine schwedische Wissenschaftlerin erforschte den Zusammenhang und entdeckte, dass Menschen zum Beispiel beim Streicheln eines Hundes einen ähnlich hohen Oxytocin-Spiegel aufweisen, wie Frauen, die frisch entbunden haben.

  1. Ein Hund sorgt für weniger Fehlzeiten

Bei Unternehmen, in denen Hunde am Arbeitsplatz erlaubt sind, sinkt der Krankenstand. Ein Hund sorgt für ein angenehmes Arbeitsklima und verlangt nach Bewegung. Statt mittags kurz was zu essen, möchte der Hund Gassi gehen. Zudem fördert dies den Zusammenhalt der Belegschaft bei gemeinsamen Spaziergängen.

  1. Ein Hund schafft Kontakte

Wer hat das nicht schon selbst erlebt, so ein Hund verbindet. Man kommt einfacher ins Gespräch, tauscht sich aus. Der Hund ist ein Rudeltier und braucht Menschen oder Artgenossen für sein seelisches Gleichgewicht. Und genau deshalb versucht er andere Menschen, auch welche, die vielleicht schüchtern, skeptisch oder ängstlich sind, in das Rudel zu integrieren.

  1. Ein Hund fördert die Verbundenheit

Wer seinen Hund mit zur Arbeit nehmen darf, wird das sehr positiv bewerten. Das steigert automatisch die Motivation und fördert das Engagement. Und führt ganz nebenbei zu großer Loyalität gegenüber dem Arbeitgeber. 

  1. En Hund steigert die Attraktivität

Wer Hunde im Büro erlaubt, zeigt sich als ein moderner Arbeitgeber, der neuen, flexiblen Arbeitswelten gegenüber stets aufgeschlossen ist.

Mein Kollege heißt „Buddy“

Bis bald, Stephanie Schwarz

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  Kommentare: 1

  1. Kann ich aus eigener Erfahrung bestätigen. Und es gibt sogar einen Verband für den Bürohund 😉 http://bv-bürohund.de/

    Gruß
    Ute Schmeiser mit Bürohündin Sally

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